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Zugleitbetrieb Vereinfachter Nebenbahndienst ( ZLB / VND) Einrichten einer
Zugleitstrecke Fahrplan
Bei der Fahrplangestaltung ist zu beachten daß die
Vorgänge beim Zugleitbetrieb zum Teil recht zeitaufwendig sind (Abgeben der
Meldungen, Zugkreuzungen o.ä.). Das muß bei der Festlegung der Fahrzeiten
berücksichtigt werden. Als Zuglaufmeldestellen sind für einen Zug
festzusetzen: -
die Zuglaufstellen, wo der Zug beginnt, endet, kreuzt, überholt,
überholt wird - andere Zuglaufstellen, für die es mit Rücksicht auf die Zugfolge nötig ist. Das Einrichten von reinen Haltepunkten sollte
vermieden werden, da die Freigabe der Strecke erst später erfolgt und die
Zugdichte unnötig vermindert wird. Zu beachten ist auch, daß man nie z.B. eine
Kreuzung an einen Haltepunkt ohne Trapeztafel und Telefon verlegen könnte Der Buchfahrplan und die Fahrpläne für Sonderzüge
werden nach dem Muster aufgestellt. Außer den Fahrplanangaben enthält der
Buchfahrplan, wie im Muster vorgegeben, wenn nötig auch -
Information über das Bedienen von Schranken u.ä. -
GZV -
Rangieraufgaben Die Zuglaufmeldestellen und –meldungen werden im
Fahrplan des Zuges festgesetzt. Das bedeutet insbesondere, daß die Spalten -
„Vor der Trapeztafel hält Zug“ -
„Kreuzung mit Zug“ -
„ Überholt/wird überholt durch Zug“ -
„Zuglaufmeldung durch/Art“ im Fahrplan vollständig und korrekt anzugeben
sind. Auch für Übergaben/Bedienfahrten ist ein Fahrplan
zu erstellen. Im Buchfahrplan anzugebende Meldungen sind -
Ak -
Fa -
Ve Die Zuglaufmeldungen zum Rangierbetrieb werden im
Fahrplan nicht angegeben In Spalte „Vor der Trapeztafel hält Zug“, sollte,
wenn es den eigenen Zug betrifft, ein Hinweis für die Zugmannschaft
angebracht werden. Dies kann sein: -
das Wort „HALT“ -
die Abbildung einer Trapeztafel. Inwieweit das möglich ist hängt vom verendeten
Programm ab, wünschenswert ist es. Den Buchfahrplan für seinen Dienst erhält jeder
Zugführer Natürlich kann es sinnvoll sein, jedem
Zugführer auch die Gesamtausgabe des
Buchfahrplans mitzugeben, damit er auch die Aufgaben der Gegenzüge kennt. Den Bildfahrplan erhält nur der Zugleiter. Ausstattung der Zugleitstrecke
Alle Zuglaufstellen sind mit einem "Bahnhofsblatt für ZLB/VND" nach Muster ausgestattet Dieses enthält folgende Information - Name der Zuglaufstellen-
Gleisplan -
Markierung, welche Gleise die Hauptgleise sind -
Grundstellung der Weichen und Gleissperren -
Lage und Bezeichnung der Zusatzanlagen und Anschließer -
ggf. Verschlußplan Pro bedienbarer Modulseite einer Zuglaufstellen ist je ein Bahnhofsblatt gut sichtbar anzubringen. Jede Zuglaufstelle erhält ein Telefon für die Verständigung
zwischen Zuglaufstelle und Zugleiter. Bei sonstigen Betriebsstellen kann
darauf verzichtet werden. Der Zugleiter verwaltet die Streckenschlüssel. Die
Schlüssel werden nur mit Zustimmung des Zugleiters gegen Empfangsbestätigung
ausgegeben. Die Rückgabe ist ihm zu melden. Der Zugleiter führt entweder das Meldebuch für den
Zugleiter nach Muster der den Meldebogen nach Muster. Signale
Vor Bahnhöfen
ohne Einfahrsignale sind Trapeztafeln aufzustellen Sind auf einem
Modul (z.B. aus Platzgründen) keine
Trapeztafeln aufgestellt, werden diese nach den Gegebenheiten des
Gesamtarrangements aufgestellt. Werden Ra10-Tafeln aufgestellt, so sollte der Abstand zur Trapeztafel -
für Baugröße H0 30 cm -
für Baugröße N 15 cm betragen. Werden keine Ra10-Tafeln aufgestellt, sind die
Gefahrpunktabstände an den Modulseiten nach Muster zu markieren. Haltetafeln können aufgestellt werden, sind aber
nicht zwingend notwendig. Prüfung der Zugleitstrecke
Vor Beginn des Fahrplanbetriebs ist
sicherzustellen, daß alle nötigen Tafeln aufgestellt sind und die
Bahnhofsblätter vorhanden und gut sichtbar angebracht sind. Einfaches Auslegen genügt nicht. Außerdem ist sicherzustellen, daß Meldebuch/bogen
und Buchfahrpläne den Anforderungen der DV ZLB/VND genügen Der
Zugleiter stellt sicher, daß diese Prüfung vorgenommen wurden. |